Kinderschutz-Standards
SeeBubble Media FlexCo duldet keine sexuelle Ausbeutung oder den sexuellen Missbrauch von Kindern (englisch: child sexual abuse and exploitation, CSAE). Diese Seite beschreibt, was wir dagegen tun, wie du uns Verdachtsfälle meldest und wie wir darauf reagieren. Sie gilt für die SeeBubble-App (iOS und Android) und die Web-Version.
1. Was verboten ist
Untersagt sind insbesondere:
- Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern in jeder Form – als Bild, Video, Zeichnung, Comic-Panel, Text oder Datei
- Die Anbahnung sexueller Kontakte zu Minderjährigen („Grooming“), auch angedeutet oder in Andeutungen verpackt
- Sexualisierte Darstellungen von Minderjährigen, auch gezeichnet oder mit Comic-Figuren nachgestellt
- Das Weitergeben, Verlinken oder Bewerben solcher Inhalte
- Erpressung mit sexuellen Aufnahmen („Sextortion“)
2. Mindestalter
Die Nutzung von SeeBubble ist erst ab 13 Jahren erlaubt. Das steht so in unseren Nutzungsbedingungen. Konten, bei denen wir erfahren, dass sie von jüngeren Personen geführt werden, sperren wir.
3. So meldest du etwas – direkt in der App
Jede Nachricht und jedes Konto lässt sich in der App melden:
- Auf die betreffende Nachricht tippen und halten bzw. das Profil öffnen
- Melden wählen und kurz beschreiben, worum es geht
- Zusätzlich kannst du die Person blockieren, dann erreicht sie dich nicht mehr
Meldungen landen sofort bei uns und werden bevorzugt bearbeitet, wenn es um Kinderschutz geht.
4. So meldest du etwas – per E-Mail
Du brauchst kein Konto, um etwas zu melden. Schreib an martin.bundschuh@seebubble.me mit dem Betreff „Kinderschutz“. Bitte nenne, soweit du es weißt, den Raum, den Zeitpunkt und den Namen des Kontos. Schick uns keine Aufnahmen mit – der Besitz und die Weitergabe solcher Dateien sind strafbar.
5. Was wir tun, wenn eine Meldung eingeht
- Wir sehen uns jede Meldung an; solche zum Kinderschutz gehen vor.
- Bestätigt sich der Verdacht, entfernen wir den Inhalt und sperren das Konto dauerhaft.
- Wir sichern die für eine Anzeige nötigen Angaben und erstatten Anzeige bei den zuständigen Behörden. In Österreich ist das das Bundeskriminalamt; über die Meldestelle Stopline lässt sich ein Fall auch anonym melden.
- Wir arbeiten mit Behörden zusammen und beantworten deren Auskunftsersuchen im gesetzlichen Rahmen.
6. Was wir vorbeugend tun
- Räume sind nicht öffentlich: Man kommt nur über eine Einladung hinein.
- Freundschaften entstehen nur auf Anfrage und mit Zustimmung beider Seiten.
- Jede Person kann blockiert werden; geblockte Konten erreichen dich nicht mehr.
- Räume haben Verantwortliche und Moderatoren; das Schreibrecht lässt sich einschränken.
- Eine Schlagwortüberwachung schlägt bei einschlägigen Begriffen an und legt den Fall unseren Verantwortlichen vor.
7. Ansprechpartner
Verantwortlich für Fragen zu Kinderschutz und CSAE-Prävention:
Martin Bundschuh, SeeBubble Media FlexCo
Mühlweg 5, 7062 Sankt Margarethen im Burgenland, Österreich
E-Mail: martin.bundschuh@seebubble.me
Wenn ein Kind in unmittelbarer Gefahr ist, wende dich zuerst an die Polizei (in Österreich 133, europaweit 112).
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